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Zinsen sind die Fortführung der Sklaverei mit anderen Mitteln!

November 7, 2009 1 Kommentar

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Freunde

Zinsen sind die Fortführung der Sklaverei mit anderen Mitteln!

Diese Erkenntnis ist nicht neu, trotzdem wird sie vom Geldwesen heute vehement geleugnet, als Unsinn eingestuft, Gegendarstellungen vorgebracht, beschönigt und gelogen, warum wohl?
Wegen des schlechten Gewissens, der Angst vorm Belzebub, der Hölle, wohl kaum, Bankdirektoren haben von naturaus eine weiße Weste, und sie wissen über Geld bescheit!
Zum Beispiel wissen sie das Geld eine Erfindung des Menschen ist, das Geld als Folge der Arbeitsteilung, zur Vermeidung von Ungerechtigkeit und Streit bei der Güterverteilung, erfunden wurde, das Geld eine Reihe von Vorteilen, auch auf der Seite des Betruges hat, und in die Hände der Mächtigen, den Priestern, Kaisern und Bankern, gehört.
Und. Sie wissen auch das Zinsen auf die „Mächte“ des Geldes zurückzuführen, sind;
Einmal die verführerische Macht, die alles verspricht, z.B. das glückliche Leben.
Dann die Macht der Synchronisation der Menschen, z.B. Lohnarbeit in der Industrie, oder Söldnerheere im Krieg.
Dann die synergetische Macht, der Effekt des Zusammenwirkens bei Projekten.
Alle diese Mächte sind dem Krieg förderlich, trotzdem heißt es „zahlen macht Frieden“.
Trotzdem ist „Geld der Vater des Krieges“, und nicht der „Krieg der Vater aller Dinge“!
Was sind nun die praktischen Grundlagen des Geldes, die Voraussetzung für sein Bestehen?
Geld ist eine Zählgröße, mit Zahlenwert und Dimension (Name der Währung)
Geld muss selten und zählbar sein, am besten aus Gold gemünzt, mit dem Wappen des Emittenten.
Dazu gibt es genug Gegenbeispiele, das Eisengeld von Sparta, ca. 800 v. Ch. hielt sich Jahrhunderte.
Wie sagte Pythagoras: „Ehret Lykurg, denn er ächtete das Gold, die Ursache aller Verbrechen!“
Das Bronzegeld Roms, etwa 300 v.Ch. hielt sich ebenfalls lang, im Laufe der Zeit wurden alle denkbaren Varianten ausprobiert, 650 nach Ch. erfanden die Chinesen das Papiergeld das Marco Polo 1395 n.Ch. nach Venedig brachte, Marco Polo wurde von den Venezianern als Lügner eingestuft, man blieb bei Gold und Silber, im 13. und 14. Jahrhundert kamen die Brakteaten auf, ein offensichtliches Betrugsgeld der damaligen Adeligen, nach dem das vorbei war kam das Zinsnehmen in Schwung, die Protestanten, Calvinisten und Puritaner setzten die Geschichte vom Geld als Zeichen des Gottessegens in die Welt, schafften unser heutiges Profit orientiertes Denken und die dazugehörigen Gesetze!
Die Geldfälscher wurden von Anfang an unverhältnismäßig hart bestraft, das ist ein Hinweis auf eine Schwachstelle des Geldes, die Zinsen die ja auch nichts anderes sind, als raffiniert Geldfälschung, blieben unbehelligt, ja wurden als notwendig zum funktionieren des Geldes eingestuft, was natürlich eine Zwecklüge ist, Zinsen sind das Geschäft für die Banken und Geldreichen, ein nicht notwendiges Übel!

Fassen wir zusammen:

Geld ist eine Erfindung!
Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung!
Geld ist quasi de facto „Zugriffsrecht auf die Leistungen der Wirtschaft und solidarische Beistellung von Arbeit zu den Leistungen der Wirtschaft“
Geld kann aus allen möglichen Stoffen bestehen, von Gold bis Eisen, von der Kaurimuschel bis zum digitalen Impuls!
Geld ist eine Zählgröße mit Zahlenwert und Dimension (Name der Währung) z.B. 10 (Zahlenwert) österreichische Schillinge (Dimension)!
Soll der Wert des Geldes konstant bleiben, muss die Geldmenge konstant sein!
Die absolute Menge ist nebensächlich, es gilt das Wertgesetz des Geldes „Je größer die Geldmenge desto geringer der Wert des Geldes“!
Zinsfreie Kredite vergibt der Emittent (Staat) gegen Sicherstellung durch das Eigentum des Schuldners, „zinsfrei“, an jeden Österreicher!
Geld ist ein Werkzeug das Gütertransaktionen erleichtert und objektiviert!
Zinsen stören die Funktion des Geldes als Werkzeug für die Güterverteilung!

Graz, 06.11.2009 Karl Reinprecht mot. +436888685557

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